Aktuelle Berichte der Stiftung SLW

 
Neuer SLW-Standort

Stiftung SLW Altötting ist neuer Träger von St. Maria Fürstenzell

Zum 01. Januar 2020 haben die Benediktinerinnen der Anbetung zu Ortenburg der Stiftung Seraphisches Liebeswerk (SLW) Altötting die Trägerschaft für die Einrichtung St. Maria Fürstenzell übertragen. Die Heimvolksschule, die Ganztages- und Hortgruppen, das Internat sowie die Kindertagesstätte mit Krippen- und Kindergartengruppen gehen damit als achter Standort in den SLW-Einrichtungsverbund über und werden Teil der Dienstgemeinschaft im Kinderhilfswerk der Kapuziner.

Anfang Februar trafen sich die Trägervertreter der Benediktinerinnen der Anbetung und der Stiftung SLW Altötting mit Landrat Franz Meyer, Bürgermeister Manfred Hammer und dem Leitungsteam von St. Maria in der Einrichtung und informierten offiziell über die erfolgte Übergabe der Trägerschaft. Johannes Erbertseder, Vorstandsvorsitzender der Stiftung SLW Altötting, sicherte allen Beteiligten zu, alle erforderlichen Kompetenzen der Stiftung als erfahrener Träger von Schulen, Kindertagesstätten und Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen in Fürstenzell einzubringen, „damit es in diesem Haus gut weitergeht.“ Priorin Helene Binder dankte ihrerseits für die Übernahme von St. Maria Fürstenzell. Der Ordensgemeinschaft sei es wichtig gewesen, einen Träger zu finden, der das Haus „in unserem christlichen Sinne weiterführt“. „Mit dem SLW“, so Priorin Helene, „haben wir die Richtigen gefunden!“

 

Mit einem Handschlag besiegelten Priorin Schwester Helene Binder und SLW-Vorstandsvorsitzender Johannes Erbertseder im Beisein der Kooperationspartner symbolisch die Übergabe der Trägerschaft für St. Maria Fürstenzell.
v.l. hinten: Kita-Leiterin Brigitte Krompaß, Landrat Franz Meyer, Rektorin Bettina Mischko, Schwester Lidwina Specht, Konrektor Max Lehner, Subpriorin Schwester Gabriele Kren, komm. Gesamtleiter Maik Hollstein, Tagesgruppen-Leiterin Bettina Zauner und Bürgermeister Manfred Hammer. Foto:SLW


Stiftung SLW unterstützt St. Maria bei der Weiterentwicklung der Einrichtung
Bereits 2017 hatte die Ordensleitung Kontakt mit dem SLW aufgenommen, um die Möglichkeiten einer Übertragung der Trägerschaft zu sondieren. In einer ersten Kooperation hat der Stiftungsvorstand mit den Benediktinerinnen die Weiterführung der Einrichtung beraten und unterstützt, weil sich der Orden aus personellen Gründen und vor dem Hintergrund der immer komplexer werdenden Anforderungen nicht mehr in der Lage sah, die Trägerschaft für dieses Haus zu halten. Diese Partnerschaft ist zum 31. Dezember 2019 in einen Betriebsübergang gemündet. Als erfahrener Träger von privaten Schulen, Kindertagesstätten und Hilfen zur Erziehung ist es der Stiftung SLW Altötting möglich, Trägerleistungen zu garantieren, die ein professionelles Arbeiten mit familiärem Charakter ermöglicht und damit die gesamte Einrichtung in eine sichere Zukunft führt.

Landrat Franz Meyer dankte den Benediktinerinnen für ihr jahrzehntelanges Engagement. Die gesamte Einrichtung genieße in der Bevölkerung hohes Ansehen und solle in seinem jetzigen Profil so bestehen bleiben, betonte Landrat Meyer. Gleichzeitig sei es im Interesse aller, das Angebot weiterzuentwickeln im Rahmen einer guten Zusammenarbeit zwischen Kommune, Landkreis mit dem zuständigen Jugendamt, dem Staatlichen Schulamt und der Regierung von Niederbayern. Diese enge Kooperation sicherten SLW-Vorstandsvorsitzender Johannes Erbertseder und kommissarischer Gesamtleiter Maik Hollstein zu und unterstrichen den eingeschlagenen partizipativen Kurs unter Berücksichtigung der gewachsenen Strukturen im Haus.


Die Weiterentwicklung von St. Maria Fürstenzell richtet sich nach dem Bedarf der Familien
Bürgermeister Manfred Hammer berichtete der Runde von den erfolgten freundschaftlichen Kontakten mit den Repräsentanten und brachte seine Freude über den „nahtlosen Übergang“ zum Ausdruck. Das pädagogische Angebot von St. Maria Fürstenzell mit der engen Verzahnung der Schule und der Ganztagesbetreuung sei für die Region vorbildlich und biete den Kindern „eine gute Basis“ für ihre weitere Entwicklung. Für die Jahre 2020/2021 steht der geplante Bau der Kinderkrippe auf dem Gelände von St. Maria an. In diesem Jahr, so Bürgermeister Hammer, wird die Ausschreibung erfolgen, für das Frühjahr 2021 ist der Baubeginn geplant.
Entscheidend für eine positive Entwicklung ist es aus Sicht des Vorstandsvorsitzenden Johannes Erbertseder, dass alle Beteiligten bereit sind, wachsam zu sein für gesellschaftliche Entwicklungen und Veränderungen, um entsprechende Angebote bedarfsgerecht auszugestalten und an den Bedürfnissen der jungen Menschen und ihren Familien auszurichten. „Im Namen des gesamten Vorstandes freut es mich sehr, dass wir nach erfolgtem Betriebsübergang nun die Chance erhalten, gemeinsam mit allen Mitarbeitern von St. Maria Fürstenzell anstehende Herausforderungen anzupacken, bestehende Betreuungs- und Bildungsangebote weiter zu betreiben und dem Bedarf angepasst, weitere Förderangebote für Kinder und Jugendliche zu etablieren.“