• Ein Mädchen malt mit dem Finger ein Herz auf das beschlagene Fenster.

Die Schaukel ins Glück in St. Maria Fürstenzell

Wenn Nils (Name geändert) einen Ort der Zuflucht braucht, setzt er sich auf die Schaukel. Für den Zehnjährigen aus dem Landkreis Passau ist der Spielplatz von St. Maria Fürstenzell ein Platz der Geborgenheit. „Jeden Tag, wenn er aus der Schule im inklusiv pädagogisch orientierten Hort ankommt, geht er zuerst in den Garten – fast bei jedem Wetter“, erzählt die pädagogische Leiterin Elisabeth Richter. „Dort schaukelt er sich in seine Gedanken- und Gefühlswelt hinein.“ Nils besucht die 3. Klasse der Heimvolksschule St. Maria Fürstenzell und lebt mit seiner Mutter und Schwester auf sehr engem Raum. Die psychisch belastete Mutter lebt von Kindergeld und Unterhalt; zu den Vätern besteht kein Kontakt. Nils weiß sich in dieser ständigen häuslichen Belastung nicht anders zu helfen, als seine Wünsche und Bedürfnisse mit Aggression und auch Gewalt gegenüber anderen durchzusetzen. Da sich die Entwicklung in der Schule erheblich verschlechtert hat, wurde die Förderung im inklusiv pädagogisch orientierten Hort empfohlen. Hier kann Nils durch die Zuwendung und die Maßnahmen der Fachkräfte lernen, seine Bedürfnisse zu äußern und seine Enttäuschungen anders als mit Gewalt zu kompensieren.

Ein sicherer Ort im Passauer Sozialraum

Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung begleitet seit Jahrzehnten junge Menschen vom Krippenalter bis zum Schulabschluss. „Unser Ziel ist es, Kinder stark für ihre Zukunft zu machen, damit sie ihre Chancen erkennen und nutzen können“, betont stellvertretende Gesamtleiterin Homeira Leopoldsberger. Der Spielplatz spielt dabei eine wichtige Rolle: Hier können Kinder toben, Freundschaften schließen, Abenteuer erleben und gleichzeitig ihre motorischen und sozialen Fähigkeiten stärken. Für Kinder wie Nils ist er ein unverzichtbarer Rückzugsraum.

Eine neue Hängeschaukel bringt Freude

Die beliebte Spielfläche war jedoch in die Jahre gekommen. Aus Sicherheitsgründen musste akut gehandelt werden und die maroden Geräte wurden erneuert, die beliebte Hängemattenschaukel lädt bereits zum Entspannen ein und der gesamte Bereich bietet Kindern endlich wieder einen sicheren Ort zum Spielen, Träumen und Toben. Möglich wurde dies jedoch nur durch kurzfristige Zwischenfinanzierungen. Die tatsächlichen Kosten der Sanierung sind damit längst nicht gedeckt. Vorrang haben die täglichen, lebensnotwendigen Ausgaben. Damit der Spielplatz auch weiterhin gepflegt, sicher und vollständig fertiggestellt werden kann – und um weitere geplante Elemente zu realisieren – ist St. Maria Fürstenzell nach wie vor dringend auf Spenden angewiesen.


Helfen Sie mit!

Jede Unterstützung hilft, diesen Ort der Freude langfristig zu sichern. Mit Ihrer Spende tragen Sie dazu bei, dass Kinder wie Nils auch in Zukunft unbeschwert schaukeln, klettern und Kindheit erleben dürfen.

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