„Kleine Wunder sind möglich“
Altötting. Die Soziallotterie Omaze, vertreten durch Araba Pilic, unterstützt mit ihrem neuen Regionalpartner-Programm als erste Einrichtung die Stiftung SLW Bayern mit einer Spende in Höhe von 10.000 Euro. Die Spende fließt in die SLW-Netzwerkpädagogik, bei der Kindern und Jugendlichen in den stiftungseigenen Einrichtungen mit Freizeitangeboten neue Erfahrungsräume eröffnet werden.

„Der symbolische Spendenscheck bekommt einen Ehrenplatz“, so Johannes Erbertseder, SLW-Vorstandsvorsitzender (von links) mit Araba Pilic von Omaze, Monika Pingitzer, Leitung Stiftungskommunikation und Fundraising sowie den beiden SLW-Netzwerkpädagogen Thomas Binder und Daniel Pech. Foto: Stiftung SLW Bayern
Omaze unterstützt Stiftung SLW Bayern: 10.000 Euro für Netzwerkpädagogik
SLW-Vorstandsvorsitzender Johannes Erbertseder stellte die Stiftung SLW Bayern vor, die sich in den Bereichen Kinderbetreuung, Bildung sowie sozial- und heilpädagogischen Hilfen für Kinder und Jugendliche engagiert. Er erklärte, dass gerade im Bereich Erziehungshilfe die Bedarfe in der Gesellschaft steigen, parallel werde die Finanzierung durch die öffentliche Hand immer herausfordernder: „Die Kinder und Jugendlichen brauchen oftmals spezialisiertere Betreuung, was sich vor allem in den Kosten und auch im höheren Personalbedarf niederschlägt“, so der Vorstandsvorsitzende. „Zusatzkosten für Freizeitaktivitäten und pädagogische Maßnahmen werden nicht refinanziert.“ Und genau das ist die Herausforderung: Gerade Freizeitaktivitäten, bei denen die jungen Menschen neue Erfahrungen sammeln können, seien wichtig für die persönliche Entwicklung: „In der Netzwerkpädagogik wollen wir die Kinder und Jugendlichen aus unseren acht Einrichtungen zusammenbringen und ihnen Erlebnisse ermöglichen, bei denen sie sich ausprobieren, Neues entdecken und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten fassen können“, erklären die Netzwerkpädagogen Thomas Binder und Daniel Pech.
Beim SLW-Summercamp, bei Partizipationstagen, Radreise-Projekten lernten die jungen Menschen, was Gemeinschaft bedeute und dass sie Vieles könnten, was sie sich zuerst gar nicht zutrauten. „Es geht um Erinnerungen, die bleiben, inspirieren oder neue Perspektiven eröffnen – gerade bei jungen Menschen mit herausfordernden Lebenssituationen“, so Erbertseder. Genau dafür werde die Spende von Omaze verwendet, wofür sich SLW-Vorstandsvorsitzender Johannes Erbertseder stellvertretend für die Stiftung sehr herzlich bedankte. Araba Pilic zeigte sich beeindruckt von den Angeboten der SLW-Netzwerkpädagogik: „Ihr macht Heldenarbeit, kleine Wunder sind möglich!“