Aktuelle Berichte der Stiftung SLW

 
Wechsel in der Stiftungsleitung

Neuer Vorstand für die Stiftung SLW Altötting berufen

Zum 01. Januar 2020 ist ein neuer Dreier-Vorstand für die Stiftung Seraphisches Liebeswerk (SLW) Altötting berufen worden. Br. Marinus Parzinger übernimmt als Nachfolger von Pater Heinrich Grumann dessen Vorstandsmandat, Johannes Erbertseder folgt als neuer Vorsitzender, Stefan König ist zum stellvertretenden Vorsitzenden vom SLW-Stiftungsrat ernannt worden.

 

 

Stefan König (l.), Br. Marinus Parzinger und Johannes Erbertseder freuen sich auf die vielfältigen Aufgaben als neue Vorstandschaft der Stiftung SLW Altötting. Foto:SLW

Br. Marinus Parzinger fungiert im Amt des Präses des gesamten Seraphischen Liebeswerks als Beauftragter der Deutschen Kapuzinerprovinz und repräsentiert die Stiftung nach innen und außen. Zu seinen Aufgaben gehören die Sicherung der christlichen Ausprägung der Stiftung gemäß ihrem Satzungszweck. Br. Marinus Parzinger ist Ansprechperson in allen Fragen der Prävention und bindet im Bereich Fundraising und Spendenwerbung das Bindeglied zum Förderverein SLW e.V.
Johannes Erbertseder übernimmt als neuer Vorsitzender des Vorstands die Gesamtkoordination aller Geschäfte. Er ist zuständig für die Kernprozesse mit Pädagogik, Strategie, Organisationsentwicklung und Kommunikation. Weiterhin bleibt Johannes Erbertseder Gesamtleiter des Franziskushauses Altötting.
Stefan König ist zuständig für alle Stützprozesse der Stiftung mit Personal, Finanzen und Infrastruktur.


Knapp 1.000 Mitarbeiter sind bayernweit in der Stiftung SLW angestellt
Die Vorstandschaft führt alle laufenden Geschäfte der Stiftung SLW mit Sitz der Zentrale in Altötting und den dazu acht gehörenden Standorten von Traunstein im Süden bis Herzogenaurach bei Nürnberg im Norden. Knapp 1.000 Mitarbeiter sind in der Stiftung SLW beschäftigt, rund 2.000 Kinder, Jugendliche und junge Heranwachsende werden in einem breiten Portfolio an Bildungs- und Betreuungsangeboten von Fachkräften gefördert und begleitet.
In der gemeinschaftlichen Verantwortung leiten die drei Vorstände für fünf Jahre die Stiftung SLW in enger Abstimmung mit den jeweiligen Leitungskräften der Einrichtungen vor Ort. Dieser Einrichtungsverbund ist ebenfalls zum 01. Januar 2020 gewachsen: Aus den Händen der Benediktinerinnen der Ewigen Anbetung zu Ortenburg hat die Stiftung SLW die Trägerschaft für die Einrichtung St. Maria Fürstenzell mit einer Grund- und Mittelschule, einer Kindertagesstätte, einem Internat sowie Hort- und Ganztagesangeboten übertragen bekommen.

Bedarfsgerechte Angebote für Kinder und Jugendliche zu etablieren kennzeichnet die Geschäftspolitik im SLW
„Unsere Erfahrung zeigt“, so Vorstandsvorsitzender Johannes Erbertseder, „dass sich die Bedarfe und Bedürfnisse im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und der Schulen immer schneller wandelt. Darum ist es für eine positive Entwicklung der gesamten Stiftung entscheidend, wachsam zu sein für gesellschaftliche Entwicklungen, um passgenaue Angebote für Familien anbieten zu können.“
Vor dem Hintergrund der zahlreichen Herausforderungen freuen sich Johannes Erbertseder und Stefan König über die Entscheidung der Deutschen Kapuzinerprovinz, mit Br. Marinus Parzinger einen ranghohen Vertreter des Ordens im SLW begrüßen zu dürfen. Er kennt die Stiftung als ehemaliger Provinzial kann den Übergang mit Pater Heinrich Grumann fließend gestalten. Am 15. Februar wird Pater Heinrich, der auf eigenen Wunsch nach 35 Jahren als Präses die Verantwortung im SLW abgibt, im Rahmen eines Festaktes und eines SLW-Mitarbeitertages verabschiedet. Im Rahmen der Festgemeinde wird an diesem Tag Br. Marinus offiziell als neuer Präses im SLW begrüßt und herzlich willkommen geheißen im Kreis der SLW-Gemeinschaft.