Aktuelle Berichte der Stiftung SLW

 

Neuer Standort wächst

Arme Schulschwestern übergeben Hortbetrieb in Kloster Moosen

Vor einem Jahr hat die Stiftung Seraphisches Liebeswerk Altötting (SLW) mit ihrem Standort Josefsheim Wartenberg im Kloster Moosen eine Kindergartengruppe eröffnet, zum neuen Schuljahr haben die Armen Schulschwestern nun auch die Trägerschaft für den Schülerhort an das SLW übergeben. Verschiedene ordensinterne Gründe haben die Münchner Ordensgemeinschaft veranlasst, so Provinzoberin M. Monika Schmidt in ihrem Schreiben an die Horteltern, „die Trägerschaft des Hortes zum 1. September 2018 abzugeben“, und damit auch die pädagogische Tätigkeit der Schwestern im Kloster Moosen zu beenden.

Die Stadt Dorfen sowie das Jugendamt Erding sehen weiterhin einen konstanten Bedarf für die Betreuung von Schulkindern. In einvernehmlichen Gesprächen mit den Armen Schulschwestern und mit den guten Erfahrungen seit dem Start des Kindergartens in Kloster Moosen will die Stadt die Zusammenarbeit mit der Stiftung SLW Altötting fortführen und ausbauen, so Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner.

 Übergabe Hortbetrieb Kloster Moosen


Gemeinsam präsentierten (v.l.) SLW-Vorstand Johannes Erbertseder, Dorfens Bürgermeister Heinz Grundner, Sr. Franziska, Provinzoberin Sr. Monika, Sr. Irmengard und Standortleiter Martin Hagner die Umbaupläne für den Hort bei der offiziellen Übergabe. Foto:SLW


Aktuell werden die Schüler im ersten Stock des Heimgebäudes betreut. Derzeit läuft die baurechtliche Prüfung für die zukünftigen Horträume im zweiten Stock des Hauses, dafür muss unter anderem noch ein Fluchtweg ertüchtigt werden.
Einig sind sich die Verantwortlichen über die Weiterentwicklung des pädagogischen Konzeptes. „Wir möchten in Kloster Moosen Schritt für Schritt ein inklusives Haus für Kinder etablieren mit Kinderkrippe, Kindergarten, Hort und bedarfsgerechten Angeboten der Kinder- und Jugendhilfe“, erläutert Martin Hagner, Gesamtleiter des Josefsheims Wartenberg und SLW-Trägervertreter, die Planungen. Wichtig ist es der Provinzökonomin Schwester M. Gabriele Lober sowie SLW-Vorstand Johannes Erbertseder, dass der Betriebsübergang fließend und abgestimmt erfolgt und sich die Weiterentwicklung der pädagogischen Angebote am Betreuungsbedarf für die Familien der Stadt Dorfen orientiert.

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