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Das Seraphische Liebeswerk Altötting (SLW) ist ein karitatives Werk mit den Schwerpunkten Erziehung, Bildung und Pflege. Gegründet wurde es im Jahr 1889 durch den bayerischen Kapuziner Pater Cyprian Fröhlich (1853-1931) zur Unterstützung hilfsbedürftiger und verwaister Kinder. [mehr…]


Unsere Einrichtungen in Uganda! Für eine größere Ansicht klicken Sie bitte auf die Karte!


 

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Das Seraphische Liebeswerk (SLW) Altötting betreut und finanziert im Norden Ugandas zwei Kinderdörfer und eine Berufsschule:

  • das Kinderdorf St. Francis (St. Franziskus) in Abonyotingere
    (7 km von der Bezirks- und Bischofsstadt Lira entfernt)

 

Unsere Kinder in Uganda
Von Präses P. Heinrich Grumann

Ursprünglich war das Kinderdorf St. Clare in Alito, ca. 35 km nördlich von Lira, in unserer Obhut. Vor etwa 3 Jahren mussten die Kinder aber weg von dort wegen der Überfälle der Rebellen der LRA. So wie die Lage ist, gibt es auch kein Zurück mehr nach Alito. Die derzeitige provisorische Unterkunft der Kinder in Aber ist völlig unzureichend. Der Bischof von Lira hat uns deshalb in Aber, in günstiger Lage, einen Grund zur Verfügung gestellt, auf dem wir das neue Kinderdorf St. Clare bauen wollen und auch bauen werden. Das erfordert ungeahnt hohe Baukosten, sichert aber etwa 100 Kindern dort die beste Zukunftsperspektive.

Die Kinder, die uns in Uganda anvertraut sind, sind durchwegs Aids-Waisen: Die dramatische Situation in diesen Ländern ist ja bekannt. Alle „unsere“ Kinder besuchen die Schule, die primary school, die 7 Jahre dauert. Gute schulische Bildung und Ausbildung ist die beste Garantie für eine bessere Zukunft. Freilich muss Schulgeld bezahlt werden – davon werden die Lehrer finanziert. Und die Kinder brauchen alle eine Schuluniform. Bücher gibt es so gut wie keine und trotzdem lernen die Kinder erstaunlich viel. Bei 7 bis 8 Kindern im Schnitt pro Familie reicht es vielfach nur zum Schulgeld für die ersten Kinder.

In unserem Kinderdorf St. Francis in Abonyotingere ist eine eigene primary school angegliedert. Schule und Heim sind eine Einheit. 320 Buben und Mädchen besuchen diese Schule. In den staatlichen Schulen sind es immer weit über 1000 Kinder bei Klassenstärken von 90 bis 100 Kindern. In „unserer“ Schule von St. Francis liegt die Klassenstärke im Schnitt bei 45 Kindern. So erzielen sie durchwegs gute Erfolge und stehen an 2.Stelle der Bestenliste im ganzen Bezirk. Zu den 95 Waisenkindern in St. Francis kommen derzeit 105 ehemalige „Kindersoldaten“, die irgendwie freikommen konnten oder freigekauft werden konnten von einer belgischen Organisation. Die nicht zu stark traumatisierten Kinder schicken sie in unsere Schule und in unser Heim. Die übrigen Kinder in St. Francis sind „Internatskinder“, die in den Ferien nach Hause gehen können.

Wer einmal selbst das unbekümmerte, herzhafte Lachen der Kinder in Uganda erlebt hat – trotz und inmitten der ganzen Armseligkeit und Not der Lebensverhältnisse -, der kommt nicht mehr davon los. Dieses Lachen bleibt einem im Ohr und im Herzen und geht einem lange nach.

Neben den Kosten für die Kinderdörfer tragen wir auch die Kosten für 75 Heranwachsende, die die primary school in unseren Kinderdörfern mit gutem Erfolg abgeschlossen haben und nun die secondary school oder Hochschule oder gar Universität besuchen. Sie leben verteilt an verschiedenen Orte und Schulen. Damit verbunden ist meist auch die Wohn- und Schlafmöglichkeit. In den Ferien kommen sie zurück in „ihr“ Kinderdorf. Für das Studium dieser Studentinnen und Studenten entstehen ebenfalls hohe Kosten.

Bitte helfen Sie den Kindern in unseren Kinderdörfern in Afrika: wenn Sie gezielt für die Kinder in Uganda geben wollen, dann bitte unter dem Vermerk „UGANDA“!

Live-Bericht aus Uganda!
von SLW-Mitarbeiter Stefan J. König




Hier erhalten Sie allgemeine Informationen über Uganda www.wikipedia.de






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